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Die Transall C-160 ist ein in den 1960er-Jahren vom deutsch-französischen Firmenkonsortium Transporter Allianz, bestehend aus MBB, VFW-Fokker und Aerospatiale, entwickeltes taktisches Transportflugzeug. Die Typenbezeichnung des von zwei Propellerturbinen angetriebenen Schulterdeckers setzt sich aus dem Einsatzzweck (C für Cargo) und der Flügelfläche (160 m²) zusammen.


Der Prototyp hob am 25. Februar 1963 zu seinem Erstflug ab. Nachdem 1967 die erste Maschine an die französische Luftwaffe geliefert wurde konnte die deutsche Luftwaffe 1968 die erste von insgesamt 110 C-160D übernehmen. Die als 50+06 zugelassene Maschine wurde am 30. April ausgeliefert. Zu Anfang ihrer Karriere wurden die Maschinen bei den Luftransportgeschwadern (LTG) in Wunstorf (LTG62), Hohn (LTG63) und Landsberg (LTG61), sowie bei der Wehrtechnischen Dienstelle in Manching stationiert.


1971 wurden zwanzig der deutschen Maschinen an die Türkei abgegeben. Die Zahl der in Deutschland im Einsatz stehenden Maschinen wurde noch vor der Einführung ihres Nachfolgers, des Airbus A400M, auf etwa 60 Flugzeuge reduziert. Nach der Abgabe der letzten in Wuntsorf stationierten Maschine im Juli 2015 und der geplanten Schließung von Landsberg wird in Zukunft die Transportkapazität in Hohn konzentriert werden. Neben Deutschland setzen noch die Luftwaffen von Frankreich und er Türkei die Transall ein.


Nach über 45 Jahren im Einsatz sind die Tage der alten Lady bei der deutschen Luftwaffe bald gezählt. Grund genug sie noch einmal eindrucksvoll im Flug in Szene zu setzen.


Ein besonderer Dank geht an alle Mitwirkenden des LTG61 aus Landsberg am Lech.

Tom Ziegler, Alex Schwarz und Dietmar Schreiber Oktober 2015