Das Taktische Luftwaffengeschwader 74, beheimatet in Neuburg in Oberbayern, ist das südlichste Geschwader der Deutschen Luftwaffe und daher auch für die QRA im Süden Deutschlands zuständig. Etliche andere Fliegerhorste in der Region wurden in den letzten 25 Jahren geschlossen und deren Geschwader aufgelöst. Früher war der Himmel über Bayern voll von Flugzeugen aus Fürstenfeldbruck (Jagdbombergeschwader 49 mit Alpha Jets in Betrieb bis 1997), Erding (Tornado Wartung bis in die frühen Neunziger Jahre), Lagerlechfeld (Jagdbombergeschwader 32 mit Tornados, in Betrieb bis 2013), Kaufbeuren (Technische Schule, bis 2013), Memmingen (Jagdbombergeschwader 34 mit Tornados, in Betrieb bis 2002 und Neuburg. Von all diesen Basen besteht nur noch eine mit aktivem Flugbetrieb. Alle anderen wurden entweder geschlossen, zu einem taktischen Flughafen ohne zugeordnetes Geschwader reduziert oder als ziviler Flughafen genutzt. Neben Neuburg verbleibt nur noch Manching als Test Zentrum.

The Tactical Fighter Wing 74, located in Neuburg in Upper Bavaria, is the most southern located Wing of the German Air Force and thus as well responsible for the QRA role in the whole of South Germany. Several other bases in the region have been closed in the last 25 years and their wings dissolved. Previously the sky over Bavaria was filled with German aircraft from Fürstenfeldbruck (JaBoG / fighter bomber wing 49 with Alpha Jet till 1997), Erding (Tornado upgrade until the early nineties), Lagerlechfeld (JaBoG 32 with Tornados, till 2013), Kaufbeuren (Technical School, till 2013), Memmingen (JaBoG 34 with Tornados, till 2002) and Neuburg. From all those airfields only the last one remains as active fighter base. All others have either been closed, reverted to a tactical airfield without assigned wing or are in operation as civil airfield. Besides Neuburg only Manching remains in use as a test and training center.

Das nur der Platz in Neuburg / Zell verbleibt ist auch aus einer anderen Sicht bemerkenswert – in Bezug auf die Fläche ist Neuburg der kleinste Platz in ganz Deutschland. Dies kann jeder erkennen der den Fliegerhorst im Süden umfährt – die Straße führt mehr oder weniger direkt an den Gebäuden, Rollwegen und Abstellflächen vorbei. In Bezug auf die Infrastruktur sind südlich der Start- und Landebahn die die beiden Shelter Bereiche angeordnet, dazwischen liegt der Wartungsbereich, der Tower sowie andere Einrichtungen. Nördlich der Bahn befinden sich am östlichen Ende die QRA Shelter und Gebäude, im Westen eine Abstellfläche für Gäste sowie ehemalige Hangars in denen heute das Museum des Platzes untergebracht ist. Als weitere Besonderheit des Platzes sind die Verwaltungs- und Wohngebäude in einem separaten Areal einige Kilometer nordöstlich gelegen.

That only the base in Neuburg remains is as well astonishing from a different angle – in terms of surface, Neuburg is the smallest airfield in whole of Germany. You can witness this yourself when you circle it in the south – the road along the fence is more or less directly next to the buildings, taxiways and aprons. In terms of infrastructure the base houses to the south of the runway two shelter areas separated by a relatively newly constructed maintenance area, the tower and other infrastructure. North of the runway at the eastern end are the QRA buildings and shelters, to the west a guest apron and some other former hangars which are today home of the base museum. Another feature making Neuburg that special is the location of the base administration and living areas – which is completely separated and several kilometres away to the northeast.

Der Platz in Zell kann seine Geschichte zum Bau eines ersten Flugplatzes in den 1930er Jahren zurückverfolgen, der im Rahmen des Ausbaus der Luftwaffe des Vorkriegs-Deutschlands erfolgte. Ursprünglich als Ausbildungsflughafen verwendet, waren dort während des Kriegs auch Jagdgeschwader stationiert. Am bekanntesten ist der Zeitraum während dem das Kampfgeschwader 40 den Platz zur Ausbildung auf der Messerschmidt 262, dem ersten Jet Fighter, nutzte. Aufgrund dieser Rolle als Ausbildungsplatz für die neuen Jets wurde der Fliegerhorst durch amerikanische Luftangriffe im März 1945 zerstört.

The base can trace its legacy to the construction of an airfield in the mid-1930s with the extensive growth of the pre-war German Air Force. Initially a training base, the airfield saw as well usage as home of fighter wings during the second world war. Most noteworthy was definitely the period where the wing 40 used the base – for training with Me-262, the first jet fighter. Due to this role as training base for the new jets it was destroyed by American air attacks in the second half of March 1945. After the war the airfield was rebuilt again and used by the Americans.

Nach der Gründung der Bundesdeutschen Luftwaffe war der Platz bald wieder als Heimat für ein Geschwader vorgesehen bis 1961 das Jagdgeschwader 75 aus Leipheim hierher verlegt wurde. Im Zuge der Verlegung erfolgte auch die Umbenennung in Jagdgeschwader 74 – und diese Nummer ist seitdem mit dem Platz in Neuburg verbunden. Das Geschwader besteht aus zwei Staffeln, der 741 den Falken sowie der 742 den Zapatas (der Name wurde durch den Mexikanischen Militärattache verliehen der damit den Revolutionär Emiliano Zapata ehrte).

After the foundation of the German Bundeswehr it was then planned to be home base of a fighter wing and finally, in 1961 the fighter wing 75 from Leipheim was transferred. During this transfer process the name was changed to fighter wing 74 – and has remained with that name in Neuburg ever since. The wing consists of two squadrons, namely 741 with the assigned name Hawks and 742 Zapata (a name given by the Mexican military attaché to honour the Mexican revolutionary Emiliano Zapata).

Bisher waren vier verschiedene Flugzeugtypen auf dem Fliegerhorst im Einsatz, beginnend 1961 mit der North American F-86K Sabre Dog. Dieses eisitzige Jagdflugzeug war mit einem Radar über dem Lufteinlauf ausgerüstet und wurde als All-Wetter-Jagdflugzeug verwendet., war allerdings nur mit vier 20 mm Kanonen bewaffnet. Nach nur vier kurzen Einsatzjahren endete die Zeit der Sabre Dog in Neuburg Ende 1965. Der Nachfolger war die Lockheed F-104G Starfighter, welche in Lizenz in Europe gebaut wurde und zur Ausrüstung vieler Jagd- und Jagdbombergeschwader in Deutschland verwendet wurde. Auch dieser Typ verbliebt nicht lange im Einsatz in Neuburg. Nach nur 10 Jahren traf der Nachfolger in Form der F-4 Phantom ein, dem Arbeitspferd vieler westlicher Luftwaffen zu dieser Zeit. Deutschland beschaffte eine speziell entwickelte F-Version der Phantom, optimiert für den Abfangeinsatz mit entsprechender Radarausrüstung sowie Luft-Luft-Raketen. Die Phantom blieb für mehr als 30 Jahre das Rückgrat des Geschwaders bis ins Jahr 2008, als die letzten Flugzeuge nach Jever (zur Hochwert-Teilegewinnung) oder zum damals einzig verbleibenden Phantom-Platz Wittmund überführt wurden.

So far four different aircraft types have been operating from the base, starting initially in 1961 with the North American F-86K Sabre Dog. This single seat fighter, equipped with a radar above the air intake, was used as all-weather fighter – but had only four 20 mm guns as armament. After a comparable short operational time with only four years with the wing the time of the Sabre Dog in Neuburg ended in late 1965. The successor was the Lockheed F-104G Starfighter, built in licence in Europe and equipping many fighter and fighter bomber wings in Germany. This type remained with the wing again for only a short period. After a decade, it was replaced in 1975 with the workhorse of many western air arms at that time – the F-4 Phantom. Germany ordered a specifically developed F version of the Phantom, customised to the specific needs related to Air Superiority with associated radar and air to air missiles. The Phantom remained the backbone of the wing for more than 30 years until 2008, when the last aircraft were retired to Jever (for spare parts and scrapping) or transferred to the last operational base in Wittmund in Northern Germany.

Seit 2006 waren die ersten Eurofighter in Neuburg eingetroffen, beginnend mit Maschinen der Tranche 1. Inzwischen betriebt das Geschwader eine Mischung aus allen drei Produktionsversionen, was auch anhand der Kennnummern der Flugzeuge, die bei den täglichen Trainingsflügen zum Einsatz kommen, ersichtlich wird. Hauptaufgabe des Verbands ist die Luftraumsicherung, was sich in QRA Trainingseinsätzen und allgemeiner Ausbildung zur Kontrolle des Luftraums ausdrückt. Daher kann man die Flugzeuge in verschiedenen Schulungs-Lufträumen (TRA – Training Area) über Süddeutschland bei Übungsluftkämpfen, anderer Ausbildung wie Luft-zu-Luft-Betankung oder dem Kampf gegen simulierte Ziele sehen (und manchmal auch hören).

Since 2006 the wing had already received its first Eurofighters, starting initially with Tranche 1 aircraft. In the meantime, a mix of all three production lots is operated – visible as well in the serials during the daily flights. The main mission of the wing is air policing, resulting in QRA drills and in general training for air control missions. Thus you can see (and sometimes hear) the aircraft training in various training areas (TRA) high above South Germany dogfighting, training with other military assets scenarios like Air Refueling or fighting against simulated targets.

Seit das Geschwader mit Eurofightern ausgerüstet ist, wurden bereits mehrfach Maschinen nach Amari in Estland für das Air Policing Baltikum entsandt, womit einer NATO-Verpflichtung nachgekommen wird. Verschiedene andere multi-nationale Übungen wurden ebenso besucht, besonders bemerkenswert war die Teilnahme bei Red Flag Alaska wo die Eurofighter sich besonders gut gegen verschiedene andere Flugzeuge im Training behaupten konnten, so auch gegen F-22 Raptor. Die Aufgaben des Geschwaders erweiterten sich dann 2013 durch die Neuausrichtung der Bundeswehr. Dies drückte sich auch in der Umbenennung von Jagdgeschwader zu Taktischem Luftwaffengeschwader aus, die Nummer 74 wurde aber beibehalten.

Since operational with Eurofighters, the wing several times dispatched aircraft for the Baltic Air Policing mission in Amari, Estonia and thereby fulfilling commitments from NATO. Various other multi-national exercises have been attended as well, especially notable was a visit to Red Flag Alaska, where the Eurofighters performed very well against various other opponents, including F-22 Raptors. The mission of the wing were extended in 2013 with an adjustment of the overall set-up of the German Military (Neuausrichtung der Bundeswehr). This was represented as well by changing the fighter wing to tactical air force wing (formerly Jagdgeschwader, now Taktisches Luftwaffengeschwader), but keeping the number 74.

Mit der Außerdienststellung des benachbarten Jagdbombergeschwaders 32 in Lagerlechfeld Ende 2013 übernahm das TLG 74 die NATO Tiger Tradition von diesem vorletzten Verband in Bayern. Zuerst im Status eines Anwärters sind die Bavarian Tigers seit 2014 Vollmitglied und nahmen daher an den Übungen in Jagel (Deutschland), Saragossa (Spanien) und Poznan (Polen) teil. Entsprechend der Tradition lackiert oder bekleben die Tigers daher auch eine ihrer Maschinen wann immer sie an einer solchen Übung teilnehmen – und bringen so etwas Farbe ins Spiel. Zusätzlich beinhaltet der Flugzeugbestand des Geschwaders seit 2016 eine Maschine mit einer Sonderlackierung anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Luftwaffe (seit 1956).

With the retirement of the neighbouring Fighter Bomber Wing 32 in Lagerlechfeld at the end of 2013, the Fighter Wing 74 took over the NATO Tigers tradition from this second last Bavarian wing. After an initial apprentice status, the Bavarian Tigers are since 2014 full member and thus participated to this training exercise in Jagel (Germany), Saragossa (Spain) and Poznan (Poland). Consequently, the wing colours one of its aircraft whenever they attend these meetings – adding a welcomed spark of colour. Furthermore, since 2016 the pool of aircraft owned by the wing includes a special painted aircraft to commemorate 60 years of Luftwaffe (e.g. the German Air Force since 1956).

Vom Heimatplatz starten normalerweise zweimal am Tag Flugzeuge im Trainingsbetrieb jeweils Vormittags und Nachmittags. Zusätzlich werden Tango QRA Scrambles durchgeführt (Tange – T für Trainings-QRA Flüge). Aufgrund der kleinen Fläche des Platzes kann dies auch von außen gut beobachtet werden – die Alarmglocke, Triebwerksstart, Rollen aus den Sheltern sowie der Start. Relativ selten können auch sogenannte Alpha QRA Scrambles beobachtet werden (Alpha – A für Alarm) – also aktive Einsätze. Solche Fälle sind sehr oft mit Passagiermaschinen erklärbar zu denen die Funkverbindung abbricht bzw. die Piloten vergessen auf die richtige Frequenz zu wechseln. Solche Alarmstarts sind auch einer der seltenen Fälle bei denen die Nachbrenner zum Einsatz kommen – da diese doch deutlich mehr Lärm in den anliegenden Gemeinden verursachen. Daher ist die Verwendung des Eurofighters auch hier nützlich – mit sehr viel Leistung ohne Nachbrenner. Hautpflugrichtung ist Richtung Westen aufgrund des meistens vorherrschenden Westwinds. Landungen in östlicher Anflugrichtung bringen aber sehr schönen Hintergrund in die Fotos, finden aber nicht sehr häufig statt.

From the home base, the wing normally launches daily training flights in the morning and afternoon. In addition to that, Tango QRA scrambles (Tango – T for training) are performed – due to the small size of the airfield you can witness this as well from the outside – the alarm bell, engine run-up, taxiing out and take-off. Rarely you can witness as well Alpha QRA scrambles (Alpha – A for alarm). These cases are most of the time linked to airliners who loose radio contact or forgot to switch to a new frequency. Alpha scrambles are as well one of the very rare cases where afterburners are used – main reason for this is the noise pollution impacting the surrounding communities. Thus the usage of the Typhoon is quite beneficial – with lots of power even without afterburners. Main flying direction is westbound due to the mostly prevailing winds. Eastbound landings can offer very nice backgrounds in the photos, but are relatively rare.

Der tägliche Flugbetrieb sollte nicht die Meinung entstehen lassen, dass die Ausbildung nur auf den fliegenden Maschinen erfolgt. Während Besuchen wurde das Schulungskonzept erläutert, bei dem mehrere Simulatoren für unterschiedliche Zwecke zum Einsatz kommen. Als ersten Simulator besteht aus einem kompletten Cockpit, ist aber selbst nicht beweglich. Eine Kuppel mit Projektoren erzeugt eine gute simulierte Realität, aber da deutlich fortgeschrittenere Simulatoren verfügbar sind wird dieser primär zur Prozeduren Schulung verwendet – in dem Piloten die notwendigen Automatismen in Bezug auf Schalter und Anzeigen für Verfahren trainieren und Routine entwickeln. Deutlich weiter entwickelte Simulatoren stehen dann auf hydraulischen Beinen und können sich selbst bewegen, simulieren damit das Flugerlebnis deutlich besser und sind auch mit den jeweils vergleichbaren Simulatoren auf anderen Flugplätzen in Deutschland vernetzt. Somit ermöglichen sie den Piloten mit und gegeneinander zu fliegen ohne die Gebäude auf ihrem Stützpunkt zu verlassen.

The daily training flights should not create the assumption that all training is done in the flying aircraft. During visits the training concept was explained which includes several simulators covering different training needs. The first one is a complete cockpit, but doesn’t move itself. A dome with beamers creates a simulated reality, but as more advanced simulators are available this more static one is used as so-called procedure trainer – to enable pilots to automatize where to touch and which switches to use in the cockpit for certain procedures – to get routines. More advanced trainers on hydraulics and thus moving are then used for the flying training and can as well be connected to other simulators on other bases in Germany – thus enabling the pilots to fly with and against each other without leaving the simulator buildings on their bases.

Der Wartungsbereich bietet Platz für sechs Eurofighter und wurde neu gebaut bevor die ersten Maschinen beim Geschwader eintrafen. Das Gebäude bietet das notwendige Portfolio an Logistik, Kränen, Werkbereichen etc um den Teil der Wartung den die Luftwaffe erbringt leisten zu können. Für größere Inspektionen und Modifikationen werden die Flugzeuge zurück zum Hersteller Airbus Defence and Space überstellt, der seine Produktions- und Wartungsanlagen in Manching unterhält – erreichbar in 5 Flugminuten in östlicher Richtung (und etwa 30 Minuten mit dem Auto). Diese Nähe hat auch zur Folge das je nach Windrichtung die Flugzeuge im Anflug auf den einen Platz vom anderen Platz aus gesehen werden können.

The maintenance hangar offers space for six Eurofighters and was newly built when the aircraft was taken on strength with the wing. The building offers all necessary logistics, cranes, workshops etc. to do the level of maintenance intended by the German Air Force. For larger inspections and upgrades the aircraft are then transferred back to the manufacturer Airbus Defence and Space, which has its production and service base in Manching, only 5 minutes flying time (and approximately 30 minutes by car) to the east. This proximity has as result that depending on the wind aircraft in approach for the other base can be seen easily.

German Air Force TLG74 / Eurofighter Typhoon / 30+63

Die weitere Zukunft des Geschwaders sieht sehr positiv aus – die Runden an Geschwader-Schließungen der frühen 2000er Jahre gingen vorüber und da die Basis der einzig verbliebene Platz im Süden des Landes ist sollten die kommenden Jahre gesichert sein. In den letzten Monaten wurde eine Steigerung der Flugstunden bewilligt, was sich in mehr Ausbildung und damit auch mehr Flugzeugen in der Luft ausdrückt. Die damit zusammenhängende Diskussion über Lärmbelästigung aufgrund der geografischen Nähe zu Neuburg sowie etlicher weiterer Ortschaften besteht natürlich immer, allerdings werden sehr gute Kontakte zu den umliegenden Gemeinden gepflegt und ein regelmäßiger Austausch mit den verantwortlichen Stellen durchgeführt. Für Enthusiasten und zur Traditionspflege haben die Bavarian Tigers zusätzlich einen Verein gegründet, der aus aktiven Soldaten des Geschwaders sowie Enthusiasten aus dem Zivilleben besteht – und der einen sehr aktiven Austausch zur Folge hat.

The near future of the wing looks quite positive – untouched by the closing rounds in the early 2000s and now as sole remaining base in the south it can assumed that the next years are secured. Recently an increase in flying hours was approved, resulting in more training and more aircraft in the air. The corresponding noise discussion due to the proximity of the city of Neuburg and several villages is always there, but the wing keeps good contacts to the local communities and is in frequent exchange with the different authorities. For the enthusiasts and to maintain their tradition, the Bavarian Tigers founded a club with members both from the active soldiers in the wing and the non-military enthusiasts – and are very engaged in keeping a constant exchange up and running.

Daher ein lautes „Tiger, Tiger, Tiger“ für die Bavarian Tigers – wir wünschen sichere Flüge und sichere Landungen – und hoffen auf weitere schöne bunte Maschinen.

Florian Szczepanek, June 2020

Let’s shout a loud “Tiger, Tiger, Tiger” for the Bavarian Tigers – we wish them save flying and save returns – and hope for further nicely special coloured aircraft.