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Der militärische Flugplatz Manching (IGS/ETSI) liegt gut 60km nördlich von München nahe der Stadt Ingolstadt. In seinem aktuellen Zustand verfügt der Flughafen über zwei Landebahnen, wobei die Nordbahn nur genutzt wird, wenn die Südbahn wegen Wartungsarbeiten geschlossen ist. Auf dem Flughafen Gelände befinden sich heute Teile des Airbus Konzerns (unter anderem militärische Flugzeugentwicklung, -bau, und -wartung; Verwaltungs- und Forschungsbereiche), das Messerschmitt Museum (auf dem Gelände von Airbus), die Wehrtechnische Dienststelle 61 sowie die IMA als ziviler Abfertigungsteil.

The military airfield Manching (IGS/ETSI) is located approximately 60 kilometers north of Munich close to Ingolstadt. In its actual existence it includes two runways, but the northern one is used only if the southern is closed due to maintenance. Located on the airfield area today are facilities of Airbus (military aircraft design, development, production and maintenance; administration and research), the Messerschmitt museum (on the premises of Airbus), the German Air Force Test Center 61 and the IMA as civil terminal.

History

Die Geschichte des Flugplatzes beginnt 1936 mit dem Bau im Auftrag der Luftwaffe. Neben Schulverbänden waren am Platz in wechselnder Folge verschiedene Einheiten mit Jagdflugzeugen, Bombern und Nachtjägern bis 1945 stationiert. Nach dem zweiten Weltkrieg begann der Flugbetrieb ab 1960 durch die neu gegründete bundesdeutsche Luftwaffe, die als erste Einheit das AG-51 (Aufklärungsgeschwader) mit zuerst F-84 und dann F-104G Starfightern hier stationierte. Parallel dazu war ab 1965 die WTD-61 hier stationiert und es wurden erste Anlagen zur Flugzeugfertigung errichtet. Die sonstige Infrastruktur des Platzes in Bezug auf Start- und Landebahnen wurde wiederholt erweitert – heute verfügt Manching über zwei knapp 3000m lange Start- und Landebahnen, von denen die Südbahn mit 60m Breite (gegenüber 30m bei der Nordbahn) im Regelfall ausschließlich genutzt wird. Die Breite der Landebahn resultierte auch in der Ausweisung als möglicher Notlandeplatz des Space Shuttles. Neben dem fliegerischen Element liegt unter großen Teilen des Flugplatzes eine historisch herausragende Stätte in Form eines Kelten-Opidums. Dabei handelt es sich um eine Stadtanlage mit einer umfassenden Mauer mit ca. 7 km Länge in der bis zu 10.000 Menschen in der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts vor Christus lebten.

The history of the airfield dates back to 1936 with the construction under order from the German Luftwaffe. Next to training squadrons the base was used by various units of fighters, bombers and night fighters till 1945. After the Second World War flying operations resumed in 1960 by the newly founded AG-51 (reconnaissance squadron) of the new German Luftwaffe, equipped with initially F-84 and then F-104G Starfighters. In parallel, the WTD-61 was located on the base from 1965 onwards and in parallel buildings for aircraft production were erected. The other infrastructure of the base with regard to runways was extended – today Manching is equipped with two 3000 meter runways, of which the southern one with 60m width (in contrast to the norther with 30m) is used exclusively during normal operations. The width of this runway was as well the reason to be declared as emergency runway for the Space Shuttle. Next to the flying part the base is built above a historic monument – a celtic opidum. This was a facility comparable to a town with a surrounding wall of more than 7 kilometers length, which was home to up to 10.000 people in the second half of the second century BC.

WTD61

Die Wehrtechnische Dienststelle für Luftfahrzeuge und Luftfahrgerät der Bundeswehr WTD 61 ist neben den anderen WTD Bereichen für die anderen Bundeswehrteile ein Bestandteil des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Die WTD 61 selbst wurde 1957 in Oberpfaffenhofen gegründet und 8 Jahre später nach Manching verlegt, nachdem dort entsprechende Instandhaltungs- und Aufbaumaßnahmen erfolgt waren. Aufgabengebiet ist die Prüfung und Bewertung sämtlicher Luftfahrzeuge und deren Weiterentwicklungen und Modifikation, bevor der Einsatz in den Geschwadern und Staffeln beginnt. Um die Aufgaben erledigen zu können müssen die Soldaten der WTD natürlich nicht nur die Tests selber durchführen, sondern auch sämtliche vorbereitenden konzeptionellen und messtechnischen Aufgaben erledigen, die notwendigen Messanlagen definieren und unterhalten, notwendige Erprobungsträger entwickeln, den Flugplatz betrieben sowie das notwendige Personal ausbilden und bereithalten. Zur Durchführung der Aufgaben verfügt die WTD über einen eigenen Bestand an Flugzeugen und Hubschraubern – so derzeit Tornados, Eurofighter, C160 Transall, UH-1D und CH-53. In Zukunft ist die Erweiterung mit A400M und NH-90 geplant.

The German Air Force Test Center for aircraft and aircraft equipment WTD 61 is next to other WTD areas for other parts of the German Bundeswehr a part of the German Office for Equipment, Information Technology and Usage of the Bundeswehr (BAAINBw). WTD 61 was set-up initially in Oberpfaffenhofen in 1957 and transferred to Manching 8 years later once refurbishment and construction activities were completed there. Main task are control and evaluation of all aircraft, and their evolution and modification in advance of their service within the wings and squadrons. To perform these tasks, the staff of the WTD hast not only to perform the tests itself, but complete as well all preparation in terms of test concept and test measurement, define and maintain the necessary measurement equipment, develop necessary test rigs, maintain the airbase and train and run the required staff. As Test aircraft WTD runs an own fleet of aircraft and helicopters – this currently includes Tornados, Eurofighter, C-160 Transall, UH-1D and CH-53. In future additional aircraft like an A400M and an NH-90 are planned.

Airbus Defence & Space

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern konzentriert in Manching seine Aktivitäten im Bereich der militärischen Luftfahrt in Deutschland als Teil der Division Airbus Defence & Space. Der Flugplatz war aber bereits seit der Instandsetzung nach dem Zweiten Weltkrieg Heimat verschiedener Vorläufer von Airbus – als Beispiel sei auf die Messerschmidt-Werke, den Entwicklungsring Süd, Messerschmidt-Bölkow-Blohm (MBB) und in weiterer Folge DASA, EADS und Cassidian verwiesen. So fand in Manching unter anderem die Endmontage der in Lizenz gebauten F-104G Starfighter und des von MBB im Konsortium mit British Aircraft Corporation (Vorläufer von BAe) und Fiat Aviazione (Vorläufer von Leonardo) entwickelten Tornado statt. Neben der Fertigung war die Wartung der bei der Luftwaffe verwendeten Flugzeuge ein zweites Standbein. Bekannte Typen wie F-104G Starfighter, F-4F Phantom, MiG-29 Fulcrum oder die Breguet Atlantique waren früher zu Gast in den Wartungshangars.

The European Aeronautic and Space company is centralising its activities with regard to military aviation in Germany in Manching as part of its Division Airbus Defence & Space. The airfield was already before since its refurbishment after the Second World War home of several predecessors of Airbus – as example you can mention Messerschmidt-Werke, the Entwicklungsring Süd, Messerschmidt-Bölkow-Blohm (MBB) and in succession DASA, EADS and Cassidian. Consequently, Manching was home of the licenced assembly of the F-104G Starfighter and of the Tornado, developed in a consortium between MBB with British Aircraft Cooperation (today BAe) and Fiat Aviazione (today Leonardo). Next to the final assembly maintenance was always a major activity as well. Well known types like F-104G Starfighter, F-4F Phantom, MiG-29 Fulcrum or Breguet Atlantique have been regular visitors to the maintenance hangars.

Heute beschäftigt Airbus Defence & Space knapp 5000 Mitarbeiter in Manching, die sowohl in der Fertigung als auch in der Instandhaltung sowie Forschung, Entwicklung und Verwaltung arbeiten. Aktuelle Projekte sind die Endmontage der Eurofighter für die deutsche Luftwaffe (derzeit pausiert) sowie die Rumpfmittelteil-Fertigung für alle produzierten Eurofighter. Neben der Fertigung werden nahezu alle Flugzeuge der Luftwaffe hier gewartet – so die Kampfflugzeuge Eurofighter und Tornado, die Frachtflugzeuge C-160 Transall und der neue A400M. Neben den Flugzeugen der Luftwaffe finden sich aber auch andere Kunden wie die P-3C Orion der Marine und als größtes Luftfahrzeug die E-3A AWACS der NATO.

Today, Airbus Defence & Space employs close to 6.000 people in Manching, who work of course in final assembly as well as maintenance, but as well in research, development and administration. Actual projects are the final assembly of the Eurofighters for the German Air Force (currently paused) and the assembly of all center fuselages for all produced Eurofighters. Next to the assembly all aircraft of the German Air Force are maintained here – the list starts with the fighters Eurofighter and Tornado and continues with the freighters C-160 Transall and the new A400M. Next to the aircraft of the Air Force other customers like the German Navy with its P-3C Orion and as largest aircraft NATO with E-3A AWACS send their aircraft for maintenance.

Aktuell verändert sich aufgrund der Flottenplanung der Bundeswehr das Wartungsgeschehen. Bei der Transall ist das baldige Ende auch in Manching spürbar, die letzte Auslieferung einer C-160 ist für das Frühjahr 2021 geplant. Im Gegenzug kommen immer mehr A400M für eine Retrofit Programm nach Manching. Gleichzeitig wurde entschieden die P-3 Orion nicht mehr weiter im Bestand zu führen, sondern durch einen noch zu wählenden Nachfolger zu ersetzen. Dementsprechend werden auch keine weiteren Orions nach Manching kommen.

Currently, this maintenance situation is changing due to the evolution of the aircraft fleet of the German Military. The Transall will be retired soon, which can be felt in Manching as well. The last Transall for re-delivery is planned for spring 2021. At the same time more and more A400M arrive for retrofits in Manching. At the same time, it was decided to retire the P-3C Orion and replace it with a so far undefined successor. As a direct consequence, no further Orions will arrive in Manching.

Nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Wartungsarbeiten sind die Überholungen und Modifikationen der E-3A AWACS der NATO. Die aktuell verwendeten 17 Flugzeuge sind auf dem Flugplatz Geilenkirchen bei Aachen stationiert sind und werden von gemischten Crews aus allen NATO Ländern geflogen. Die letzte größere Modifikation umfasste den Einbau von Glascockpits (also den Einbau von digitaler Avionik mit entsprechenden Computern und digitalen Anzeigen) als Ersatz für die vorher verwendeten analogen Anzeigen. Derzeit werden die Maschinen wieder auf strukturelle Schäden geprüft (Korrosion und Risse in der Zelle und den Flügeln).

Still a significant part of maintenance activities is linked to the overhaul and modifications of the E-3A AWACS of NATO. Currently, 17 aircraft are in use at Geilenkirchen airbase close to Aachen, which are flown by mixed crews of all NATO countries. The last large modification included the installation of glass cockpits (e.g. the installation of digital avionics with computers and digital screens) to replace the previously used analogue displays. Right now the airframes are checked again for structural damage (corrosion and cracks in the fuselage and the wings).

Messerschmitt Stiftung

Auf dem Gelände von Airbus findet sich neben den Fertigungs-, Wartungs und Bürogebäuden auch das Museum der Messerschmitt Stiftung, in dem mehrere alten Messerschmitt Flugzeuge flugfähig gehalten werden. Eröffnet im Jahre 1998 und unterstützt von Airbus verfügt das Museum über insgesamt acht flugfähige Flugzeuge sowie andere Produkte aus dem Hause Messerschmitt wie z.B. einen Kabinenroller. Alle drei Me-109 basieren auf Zellen, die ursprünglich in Spanien als Hispano Aviacion HA-1112 gebaut wurden. Zwei Maschinen entsprechend der Version G-4 und G-10 werden von Daimler-Benz Treibwerken angetrieben, die dritte Maschine von einem Rolls-Royce Merlin (befindet sich am Flugplatz Heringsdorf beim Hangar 10 Museum). Neben den Me-109 findet sich an Propellermaschinen auch eine Me-108 Taifun sowie der Nachbau des Holzflugzeug Me17 „Ello“ im Museum.

Next to the construction, maintenance and office buildings you can find on the premises of Airbus as well the museum of the Messerschmitt foundation, which keeps several old Messerschmitt aircraft in airworthy condition. Opened in 1998 and supported by Airbus, the museum today owns overall eight flyable aircraft next to other products developed by Messerschmitt, like a bubble car. All three available Me-109 are based on cells originally built in Spain as Hispano Aviacion HA-1112. Two aircraft, rebuilt to resemble a Version G-4 and a G-10, are powered by Daimler-Benz engines, the third airframe is built with a Rolls-Royce Merlin (currently located at the airfield Heringsdorf with the Hangar 10 museum). Next to the Me-109 you find in terms of other propeller driven aircraft in the museum a Me-108 Taifun and a replica of the wooden aircraft Me17 “Ello”. 

An Jets verfügt das Museum über einen Nachbau des ersten in Serie produzierten Düsenjägers der Welt, der Me-262. Ein Original ist dagegen die HA200 „Saeta“, ein zweistrahliges Trainings- und Erdkampfflugzeug welches durch ein deutsch-spanisches Team entwickelt wurde. Als Raketenflugzeug konzipiert war die Me163 „Komet“ das erste Flugzeug, das die 1000km/h Hürde besiegte, allerdings unter Verwendung eines hoch gefährlichen Treibstoffs. Daher wird der in Manching ausgestellte Nachbau nur als Segelflugzeug geflogen. Infos zum Besuch des Museums findet man auf der Webseite der Messerschmitt Stiftung: https://www.flugmuseum-messerschmitt.com/

In terms of jet aircraft, the museum owns a rebuilt Me-262, the first jet fighter built in serial production. In contrast, the HA200 “Saeta” is an original airframe, the type being a two engine training and ground attack aircraft developed by a German-Spanish team. To complete the list, the Me163 “Komet” was designed as a rocket aircraft and was the first airplane flying faster than 1000km/h, although with a highly dangerous fuel. Consequently, the replica on display in Manching is built as an unpowered glider. Information on possible visits to the museum can be found on the webpage of the Messerschmitt foundation: https://www.flugmuseum-messerschmitt.com/

IMA - Ingolstadt Manching Airport

Die IMA – International Manching Airport – ist der kleine zivile Teil des Flugplatzes in Manching, welcher seit 2001 in Betrieb ist. Hauptnutzer ist die Charterfluggesellschaft „Private Wings“, die hier auch ihren Hauptsitz hat und eine Flotte aus insgesamt acht Dornier 328 und zwei Dornier 328JET betreibt. Einer der wichtigsten Kunden der Gesellschaft ist Audi aus dem nahegelegenen Ingolstadt. Dessen Mutterkonzern Volkswagen ist mit dem Flugdienst Volkswagen Air Service mit Falcon 7 und Falcon 8 auch regelmäßig in Manching zu sehen. Mit ca. 60.000 Passagieren im Jahr zählt der Flugplatz zu den kleinsten Flughäfen Deutschlands.

IMA is the abbreviation of the International Airport Manching, which is the small civil part of the airfield in use since 2001. Main customer is the charter airline “Private Wings”, which has its main base as well in Manching operating a fleet of overall eight Dornier 328 and two Dornier 328Jets. One of their main customers is Audi from close by Ingolstadt, the corresponding mother company Volkswagen has its own flight service Volkswagen Air Service with Falcon 7 and Falcon 8 and can thus frequently be seen in Manching as well. With overall 60.000 passengers per year the airfield is among the smallest civil airfields in Germany.

Airbus Helicopters

Airbus Helicopters aus dem 50 Kilometer entfernt gelegenen Donauwörth verlegt meist zwei bis vier Hubschrauber nach Manching für Trainingsflüge. Die Kunden von Airbus Helicopters können in Manching zahlreiche Notfallszenarien üben und sich mit dem neuen Hubschrauber vertraut machen. Dies hat schon einige exotische Hubschrauber wie eine H145 von der philippinischen Küstenwache oder eine H145 der ukrainischen Polizei nach Manching gebracht.

From Airbus Helicopters main base in Germany, located 50 kilometers to the west in Donauwörth, two to four helicopters are dispatched to Manching for training flights. The customers of Airbus Helicopters can train in Manching several emergency procedures and get as well used to their new airframes. This resulted in exotic helicopters already seen there, like an H145 of the Philippine Coast Guard or an H145 of the Ukraine Police.

Flugbetrieb / Flight Operations

Der Flugbetrieb in Manching ist von Tag zu Tag sehr unterschiedlich, da der militärische Flugbetrieb primär aus Test- Trainingsflügen besteht. Normalerweise beschränkt sich das Flugaufkommen der Maschinen von Airbus (Testflüge nach der Wartung) sowie der WTD (Testflüge, Schulungsflüge) auf Montag bis Freitag. 

Flight operations in Manching vary every day, as military flying is mainly linked to test and training. During normal operations, aircraft from Airbus (check flights after maintenance) and of WTD (test flights, recurrency) take off and land only from Monday to Friday. 

Durchschnittlich einmal in der Woche kommt ein Beluga aus Hamburg oder Toulouse, um Teile von Airbus Zivilflugzeugen abzuholen. Diese Teile werden von der Airbus Tochter Premium Aerotec in Augsburg gefertigt und danach zu den Endmontagelinien an der Elbe oder an der Garonne geflogen. Im July 2020 landete auch erstmals zu Tests eine Beluga XL in Manching, welche in naher Zukunft die alten Belugas ersetzen wird.

Approximately once per weak a Beluga from Hamburg or Toulouse arrives to load parts for Airbus Commercial aircraft. These parts are built by the Airbus subsidiary Premium Aerotec in Augsburg and are then flown to the final assembly facilities at the Elbe or Garonne. In July 2020 a Beluga XL landed for the first time, which will replace in near future the old Belugas.

Neben den Maschinen des örtlichen Flugsportvereins sowie Anflügen anderen Sportmaschinen wird Manching gerne auch von Deutschen und Schweizer Airlines wie Lufthansa, Eurowings, Condor oder Edelweiß aber auch von der Flugbereitschaft der Bundeswehr oder der NATO zum Pilotentraining genutzt. Dabei werden eine Reihe von Anflügen mit touch & go's geflogen und teils nach einigen Anflügen die Piloten getauscht, manchmal sogar gelandet und nachgetankt. Im Rahmen solcher Schulungsmaßnahmen waren daher bereits A350 der Lufthansa, A319 der Germanwings (Eurowings), A320 und B757 der Condor, A320 der Edelweiss, Airbus A319, A321 oder A340 der Flugbereitschaft und natürlich Boeing E-3A AWACS in Manching beim Landetraining zu sehen.

Next to aircraft from the local flying club and approaches from other light aircraft, Manching is from time to time used by German and Swiss airlines like Lufthansa, Eurowings, Condor or Edelweiss and as well by the pilots of German Air Force Flying Service and NATO for pilot training. These flights consist of a series of approaches and touch and go’s, sometimes pilots are swapped mid-air after several approaches, sometimes the aircraft refuel on the ground and the pilots continue their training. In the framework of such landing trainings we have seen in Manching A350 from Lufthansa, A319 of Germanwings (Eurowings), A320 and B757 of Condor, A320 of Edelweiss, A319, A321 and A340 of the German Air Force Flying Service and as well E-3A AWACS of NATO.

Private / Boeing Stearman / N351AH

Open Skies Missions

Im Rahmen der Open Skies Missionen waren auch seltene Flugzeuge wie eine Tupolev Tu-154 oder eine Antonov AN-30 schon in Manching zu Besuch. Open Skies ist ein Vertrag aus dem Jahre 1992 zwischen den damaligen KSZE-Staaten, welcher das überfliegen und beobachten teilnehmender Länder mit militärischen Aufklärungsmaschinen auf vordefinierten Flugrouten erlaubt. Durch diese gegenseitige Kontrolle sollen Abrüstungsprogramme überwacht, das Vertrauen der teilnehmenden Länder gestärkt und der Frieden gesichert werden.

In the framework of Open Skies missions several rare aircraft like a Tupolev Tu-154 or an Antonov An-30 landed as well in Manching. Open Skies is a contract from 1992 between the former KSZE countries, which allows observing other countries with specific surveillance aircraft on pre-defined flight corridors. The aim of this program was the control of arms reduction, increasing trust between the participating countries and ensuring peace.

Manching ist für Enthusiasten ein interessanter Platz, da dort interessante, seltene und vielfältige Flugbewegungen stattfinden. Gleichzeitig ist der Flugbetrieb aber nicht konstant, sondern je nach Testprogramm, Wartungsstand und Schulungsbedarf mal höher und mal niedriger. Aufgrund der geplanten Zuweisung von weiteren Flugzeugtypen zur WTD sowie der Perspektive auf weitere Aufträge für den Eurofighter für Airbus wird Manching auch in den kommenden Jahren ein interessantes Ziel bleiben.

Alexander Nieder, Tom Ziegler and Florian Szczepanek, November 2020

Manching is for aviation enthusiasts an interesting airfield, as there are interesting, rare and various movements to see. At the same time the flying operation are not the same every day, but follow the needs of test programs, maintenance and training needs. Due to the planned addition of further types to the WTD and the perspective of further contracts for the Eurofighter for Airbus, Manching will stay as well in the years to come an interesting location.